Die Ingenieurkammer Baden-Württemberg hat gemeinsam mit dem Verband Beratender Ingenieure VBI am 100. Geburtstag von Fritz Leonhardt (11. Juli 2009) in der Staatsgalerie Stuttgart den Fritz-Leonhardt-Preis 2009 vergeben an:
William F. Baker
Chicago (USA)
William Frazier Baker, geboren am 9. Oktober 1953 in Fulton (Missouri), studierte an der University of Missouri und der University of Illinois Bauingenieurwesen.
1981 trat er dem renommierten Architektur- und Ingenieur- Unternehmen Skidmore, Owings & Merrill LLP in Chicago bei, wo er seit dem Jahr 1996 auch Partner ist. William Baker ist bekannt für seine vielen Wolkenkratzer-Projekte. Zu Ihnen zählen unter anderem der AT & T Corporate Center (Chicago), der Trump International Hotel Tower (Chicago), der Infinity Tower (Dubai) und das Nanjing Greenland Financial Center (Nanjing).
Das bekanntestes Bauwerk, bei dem er sich für die anspruchsvolle Tragkonstruktion auszeichnete, ist aber wohl der „Burj Dubai“ (Vereinigte Arabische Emirate). Der „Burj Dubai“ ist mit 818 Metern und 206 Stockwerken sowohl das höchste bis heute errichtete Gebäude als auch das höchste Bauwerk der Welt.
Durch ein hohes Maß an Kreativität in seinem Leistung, vereint William F. Baker bei seinen Planungen immer wieder Form, Funktion und Ästhetik.
Um Rekordhöhen bei Türmen auch weiterhin erreichen zu können, entwickelte Baker das System des „gestützten Kerns“. Dabei besteht die Grundfläche der Tragstruktur, wie beim „Burj Dubai“ auch, aus einem 6-eckigen Kern mit 3 Flügeln welche eine Y-Form bilden. Dieses einfallsreiche System hält die Struktur seitlich fest und bietet bei solch hohen schlanken Bauwerken eine hohe Verdrehungssteifigkeit.
Zahlreiche richtungweisende Vor- und Beiträge zu Themen des Hoch- und Ingenieurbaus, verhalfen Ihm in Fachkreisen zu internationaler Bekanntheit und Reputation.
(Ingenieurkammer Baden-Württemberg)
Weitere Informationen zu William F. Baker unter:
Skidmore, Owings & Merrill LLP, Chicago
Wikipedia über William F. Baker
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